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Polizeiseelsorger der Polizeipräsidien Koblenz und Trier
Landespfarrer Reinhard Behnke
Kallenweg 5
53129 Bonn
Telefon 0228- 35007332
Fax 0228-38728837
Mobil 0152-28856051
E-Mail
Die kirchliche Arbeit in der Polizei im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) wird von sieben Polizeipfarrerinnen und -pfarrern wahrgenommen. Die Polizeiseelsorge im rheinland-pfälzischen Teil der EKiR hat zwei Schwerpunkte. Etwa die Hälfte des Stellenumfangs fällt auf das Studienfach Berufsethik an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Polizei nahe dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Im Rahmen des dreijährigen Bachelor-Studiums für den Polizeidienst befassen sich die Studierenden mit berufsethischen Themen wiezum Beispiel Kommunikation, Überbringen von Todesnachrichten oder der Würde des Menschen.
Der zweite Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Angebot von Seelsorge und Beratung. Es gilt für die Mitarbeitenden der Polizei im Gebiet der Polizeipräsidien Koblenz und Trier mit etwa 4.500 Beamtinnen und Beamten. Das Gebiet, das diese beiden Präsidien abdecken, beläuft sich auf etwa 12.500 Quadratkilometer. Ich arbeite hauptsächlich in den Dienststellen des Präsidiums Koblenz, während mein katholischer Kollege, Pastoralreferent Hubertus Kesselheim, den Schwerpunkt beim Präsidium Trier hat. In der seelsorglichen Praxis stehen die zentralen Themen des Lebens unter den Bedingungen der Polizeiarbeit im Mittelpunkt: Grenzerfahrungen im polizeilichen Alltag wie zum Beispiel Gewalt, Tod, Trauer oder Erschöpfung. Es gibt aber auch Trauungen, Taufen und Beerdigungen in Rücksprache mit den Kirchengemeinden.
Die Bedingungen des Polizeidienstes sind vornehmlich geprägt durch das Gewaltmonopol des demokratischen Rechtsstaates, das auf Landesebene der Landespolizei zugeordnet ist. Dieses Gewaltmonopol gibt der Polizei die Macht, im Sinne des Rechtsstaates zu handeln und unterstellt sie damit einer besonderen Verantwortung. Die Polizeiseelsorge unterstützt Polizistinnen und Polizisten darin, diese Arbeit in Beachtung der Würde und Verletzbarkeit ihres Gegenübers sowie in Beachtung ihrer eigenen Würde und Verletzbarkeit wahrzunehmen.
Der zweite Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Angebot von Seelsorge und Beratung. Es gilt für die Mitarbeitenden der Polizei im Gebiet der Polizeipräsidien Koblenz und Trier mit etwa 4.500 Beamtinnen und Beamten. Das Gebiet, das diese beiden Präsidien abdecken, beläuft sich auf etwa 12.500 Quadratkilometer. Ich arbeite hauptsächlich in den Dienststellen des Präsidiums Koblenz, während mein katholischer Kollege, Pastoralreferent Hubertus Kesselheim, den Schwerpunkt beim Präsidium Trier hat. In der seelsorglichen Praxis stehen die zentralen Themen des Lebens unter den Bedingungen der Polizeiarbeit im Mittelpunkt: Grenzerfahrungen im polizeilichen Alltag wie zum Beispiel Gewalt, Tod, Trauer oder Erschöpfung. Es gibt aber auch Trauungen, Taufen und Beerdigungen in Rücksprache mit den Kirchengemeinden.
Die Bedingungen des Polizeidienstes sind vornehmlich geprägt durch das Gewaltmonopol des demokratischen Rechtsstaates, das auf Landesebene der Landespolizei zugeordnet ist. Dieses Gewaltmonopol gibt der Polizei die Macht, im Sinne des Rechtsstaates zu handeln und unterstellt sie damit einer besonderen Verantwortung. Die Polizeiseelsorge unterstützt Polizistinnen und Polizisten darin, diese Arbeit in Beachtung der Würde und Verletzbarkeit ihres Gegenübers sowie in Beachtung ihrer eigenen Würde und Verletzbarkeit wahrzunehmen.
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